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EVIRA 2026: Silber für St. Paul

BEITRAG VOM 17.09.2026

Internationale Anerkennung für die erfolgreiche und nachhaltige Entwicklung der Marktgemeinde St. Paul

Die Marktgemeinde St. Paul im Lavanttal darf sich über eine besondere internationale Auszeichnung freuen: Beim Europäischen Dorferneuerungspreis 2026 wurde die Gemeinde mit einer Silbermedaille ausgezeichnet. Damit würdigt die internationale Jury die engagierte und zukunftsorientierte Entwicklung von St. Paul und die zahlreichen Maßnahmen, mit denen die Gemeinde ihren Lebensraum nachhaltig stärkt.

Zur feierlichen Preisverleihung im tschechischen Kostelní Lhota waren Bürgermeister Stefan Salzmann, Vizebürgermeister Adolf Streit und der Leiter der Kärntner Orts- und Regionalentwicklung, Christian Kropfitsch vor Ort, und nahmen die Auszeichnung stellvertretend für die Marktgemeinde entgegen. Überreicht wurde die Auszeichnung von der niederösterreichischen Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, die zugleich auch Vorsitzende der europäischen ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung ist. 

Der Europäische Dorferneuerungspreis zählt zu den bedeutenden europäischen Wettbewerben für innovative und nachhaltige Gemeindeentwicklung. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht einzelne Projekte, sondern die ganzheitliche Entwicklung eines Ortes sowie die Frage, wie Gemeinden mit den Herausforderungen der Zukunft umgehen. 2026 nahmen 25 Gemeinden aus ganz Europa am Wettbewerb teil. Insgesamt wurden vier Gemeinden aus Österreich ausgezeichnet. 

St. Paul überzeugt mit ganzheitlicher Entwicklung

Die Auszeichnung in Silber ist eine Anerkennung für den Weg, den St. Paul in den vergangenen Jahren eingeschlagen hat. Besonders positiv bewertet wurden unter anderem die Belebung des Ortskerns, der Ausbau der Kinderbetreuung, die Nutzung und Weiterentwicklung bestehender Leerstände sowie die Entwicklung des Interkommunalen Technologieparks. Diese Maßnahmen zeigen, dass in St. Paul unterschiedliche Bereiche der Gemeindeentwicklung miteinander verbunden und langfristig gedacht werden.

Dabei geht es nicht nur um bauliche Veränderungen, sondern vor allem darum, attraktive Rahmenbedingungen für die Bevölkerung, für Betriebe und für die weitere Entwicklung des Ortes zu schaffen. Die Gemeinde setzt auf eine Kombination aus wirtschaftlicher Entwicklung, Ortskernstärkung, Infrastruktur und einer hohen Lebensqualität.

Auch die aktuelle räumliche Entwicklungsplanung der Marktgemeinde unterstreicht diesen langfristigen Ansatz. Mit dem seit 1. Jänner 2026 geltenden Örtlichen Entwicklungskonzept (ÖEK) 2026 verfügt St. Paul über eine wichtige Grundlage für die planmäßige Gestaltung und Entwicklung des gesamten Gemeindegebietes.

Auszeichnung als Anerkennung für viele Beteiligte

Bürgermeister Stefan Salzmann und Vizebürgermeister Adolf Streit sehen die Silbermedaille nicht als Auszeichnung für einzelne Personen oder Projekte, sondern als Anerkennung für die gemeinsame Arbeit in der Gemeinde. Die positive Entwicklung eines Ortes sei nur möglich, wenn Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Vereine und vor allem die Bevölkerung an einem gemeinsamen Ziel arbeiten. Die Auszeichnung beim Europäischen Dorferneuerungspreis 2026 ist daher auch ein Dank an all jene, die sich in St. Paul engagieren und zur Weiterentwicklung des Ortes beitragen. „Diese Auszeichnung zeigt, dass unser Weg auch über die Grenzen Kärntens hinaus wahrgenommen und anerkannt wird. Sie ist für uns gleichzeitig Motivation, die Gemeindeentwicklung weiterhin mit Weitblick und Engagement voranzutreiben“, so Bürgermeister Stefan Salzmann.

Blick in die Zukunft

Für St. Paul ist die Silbermedaille kein Endpunkt, sondern vielmehr Ansporn für die kommenden Jahre. Die Gemeinde möchte den eingeschlagenen Weg konsequent weitergehen, bestehende Potenziale der Koralmbahn nutzen und neue Möglichkeiten für eine positive Entwicklung schaffen. Mit der Auszeichnung beim Europäischen Dorferneuerungspreis 2026 erhält St. Paul damit eine internationale Bestätigung für seine Arbeit und positioniert sich zugleich als zukunftsorientierte, lebenswerte und gut vernetzte Gemeinde im Lavanttal.