Brauchtums- und Osterfeuer

Brauchtums- und Osterfeuer

Mit Verordnung des Landeshauptmannes vom 10. März 2011, LGBl. Nr. 31/2011 idF vom 26.03.2020, LGBl. Nr. 24/2020, wurden Ausnahmen vom Verbot des Verbrennens biogener Materialien nach dem Bundesluftreinhaltegesetz für Brauchtumsfeuer erlassen.

Wie bisher dürfen Brauchtumsfeuer auch an dem - das Brauchtum - begründenden - vorangegangenen und darauffolgenden Wochenende abgebrannt werden.
Die Beschickung des Feuers darf ausschließlich mit unbehandelten, pflanzlichen Materialien - z. B. unbehandeltes Holz, Baumschnitt, Strauchschnitt, etc. - erfolgen. Nicht gestattet ist das Abbrennen von Abfällen wie Altreifen, Altöle, Kunststoffe oder Hölzer mit chemischen Zusätzen.

Beim Abbrennen eines Brauchtumsfeuers ist der Standort zu beachten:

👉 Verbautes Gebiet:
Nur mit Ausnahmegenehmigung des Bürgermeisters (Bescheid) erlaubt.
Nach Antragstellung und telefonischer Terminvereinbarung wird ein Ortsaugenschein durch die Behörde und der örtlichen Feuerwehr durchgeführt.
Bescheide sind kostenpflichtig (€ 14,30 Bundesgebühr, € 5,50 Verwaltungsabgaben)

Ansuchen sind bis spätestens Montag vor dem geplanten Abbrenntermin um 16 Uhr unter Namhaftmachung einer verantwortlichen Person bei der Marktgemeinde St. Paul zu melden.

👉 Freie Landschaft:
Spätestens vier Werktage vor dem Abbrennen bei der Marktgemeinde St. Paul oder bei der Polizeiinspektion St. Paul anzumelden.

Eine Anmeldung kann auch online durchgeführt werden.

Auf Grund der örtlichen Gegebenheiten und der Witterungsverhältnisse ist darauf Bedacht zu nehmen, dass keine Gefahr für die Ausbreitung eines Flugbrandes besteht. Auf die erforderlichen Brandschutzmaßnahmen, wie Überwachung des Abbrennens und eine Nachkontrolle ist zu achten.

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